Forschungsbeiträge

Goethe und die Anthroposophie

Die Farbenlehre im Vergleich mit Rudolf Steiners Farbtheorie

Schon seit langer Zeit beschäftigten sich Menschen mit den Farben und der Farbentstehung. Bereits wenn man an die Antike denkt, zeigen sich Nachweise. Durch die verschiedenen Ansichten, die es zu dem Thema gab, entstanden mehrere Farbtheorien- und Farberklärungen. Eine der bedeutendsten Farbenlehre ist die Johann Wolfgang von Goethes, die erstmals 1810 veröffentlicht wurde. Diese Arbeit bezieht sich auf Goethes Farbenlehre unter Bezugnahme der anthroposophischen Annahmen Rudolf Steiners zum Wesen der Farben. Grundlagen hierfür sind ausschließlich die Arbeit zur Farbenlehre Goethes der Klassik Stiftung Weimar[1] sowie der erste Vortrag des Vortragszyklus „Über das Wesen der Farben“  Rudolf Steiners aus dem Jahr 1921.[2] „Goethe und die Anthroposophie“ weiterlesen

Körperästhetik in der Schwarzromantik

Zum Habitus der frühen und heutigen Szene der Gothic-Kultur.

Eingeschlossen ist das gesamte Lebensumfeld, wie das eigene Zimmer, bzw. die eigene Wohnung, der Kleidungsstil, die Frisur, die Musik, der Tanzstil so wie spezifische Orte und Treffpunkte. Fixpunkte der Orientierung stilistischer Praktiken sind – wie bei anderen Jugendsubkulturen auch – die speziellen Musikstile.[1]

Dieser Beitrag bezieht sich auf die sozial geprägte Erscheinungsform des Körpers in der Gesellschaft, fokussiert auf eine Unterkategorie der Schwarzen Szene. Als zentrales Objekt dient hierbei die Schwarz- beziehungsweise Endzeitromantikerszene. Der Begriff „Szene“ wird nach der Definition von Ronald Hitzler verwendet. Szene beschreibt in der Soziologie eine relativ offene Form einer Gemeinschaft. In den meisten Szenen finden sich zentral verbundene Themen, die die Mitglieder verfolgen und ausleben. Beispielsweise werden Musik und/oder Mode genannt.[2] Es können einige Parallelen zu mehreren Soziologen gezogen werden. Thematisiert werden unter anderem Pierre Bourdieu im Zuge seiner Habitustheorie und Norbert Elias. Die Thesen der Soziologen werden auf den Bereich der Szene übertragen. Szeneforschung hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. „Körperästhetik in der Schwarzromantik“ weiterlesen